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Anfrage VO/0107/25/A/1 · Jugendhilfeausschuss · 4. Februar 2025 · TOP 7

Antwort auf die große Anfrage der Freien Demokraten FDP vom 27.01.2025

  • FDP

Gefragt

Die Freien Demokraten FDP erkundigen sich nach der personellen Situation und der Arbeitsbelastung im Jugendamt sowie nach der Entwicklung der Fallzahlen beim Kinderschutz. Sie fragen unter anderem nach Stellenbesetzungen, Fallzahlen pro Mitarbeiter, Überlastungsanzeigen und Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel.

Antwort der Verwaltung

Die Verwaltung schildert die personelle Besetzung im Bezirkssozialdienst und im Kinderschutzdienst sowie die stark gestiegenen Meldezahlen bei Kindeswohlgefährdungen. Bei Arbeitsspitzen wird der Kinderschutz vorrangig bearbeitet, was zu Lasten laufender Fälle gehen kann; 2024 wurden acht Überlastungsanzeigen gemeldet. Um Fachkräfte zu gewinnen und zu binden, setzt die Stadt auf strukturierte Einarbeitung, duale Studiengänge sowie Kooperationen mit Hochschulen.

  • Die Zahl der Kindeswohlgefährdungsmeldungen stieg von 686 im Jahr 2015 auf 1.300 im Jahr 2024.
  • Im Jahr 2024 wurden 532 Kinder und Jugendliche in Obhut genommen, darunter 235 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge.
  • Im Jahr 2024 gab es acht Überlastungsanzeigen von Mitarbeitenden.
  • Anfang 2025 waren im Bezirkssozialdienst 2,9 von 67 Vollzeit-Fachkraftstellen unbesetzt.
  • Im Kinderschutzdienst wurden 2024 insgesamt 764 Verfahren zur Kindeswohlgefährdung bearbeitet.
  • Zum 31. Dezember 2024 betreute eine Fachkraft im Bezirkssozialdienst durchschnittlich 29 Hilfen zur Erziehung.

Von einer KI zusammengefasst – maßgeblich sind die verlinkten Originaldokumente.

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