Gefragt
Die Fraktion Linkes Bündnis Wuppertal erkundigt sich nach dem Stand der Busbeschleunigung an Lichtsignalanlagen im Stadtgebiet. Sie fragt, an welchen Strecken die Ampeln dafür technisch ertüchtigt sind, wo die Bevorrechtigung trotz technischer Voraussetzungen inaktiv bleibt und in welchem zeitlichen Umfang Ampelschaltungen zugunsten von Bussen angepasst werden.
Antwort der Verwaltung
Laut Verwaltung sind alle Ampelanlagen im Liniennetz grundsätzlich für die Bevorrechtigung des Busverkehrs ausgerüstet, aktuell meist noch mit analoger Funktechnik. An hochbelasteten Knotenpunkten wie dem Döppersberg, Berliner Platz, Alten Markt oder Robert-Daum-Platz kann die Bevorrechtigung jedoch nicht aktiviert werden, um schwere Rückstaus zu vermeiden und sichere Querungen für den Fuß- und Radverkehr zu gewährleisten. An vielen anderen Ampeln im Stadtgebiet sind hingegen flexible Eingriffe wie die Verlängerung von Grünphasen oder das Verkürzen von Gegenphasen möglich.
- Das Rollout für die digitalisierte Funktechnik an den Ampeln ist ab Sommer 2026 vorgesehen.
- An einem normalen Werktag passieren mindestens rund 60 Busse pro Stunde die zentralen Knotenpunkte aus verschiedenen Richtungen.
Von einer KI zusammengefasst – maßgeblich sind die verlinkten Originaldokumente.