Gefragt
Die SPD-Fraktion fordert Maßnahmen zur Stärkung der interkulturellen und diversitätssensiblen Pflege in städtischen Einrichtungen. Konkret fragt sie nach dem Ausbau der Zusammenarbeit mit Migrantenselbstorganisationen, mehrsprachigen Informationsangeboten, muttersprachlichen Fernsehprogrammen, Gebetsräumen sowie Angeboten für queere Seniorinnen und Senioren.
Antwort der Verwaltung
Die Verwaltung plant für das zweite Halbjahr 2025 eine zusätzliche Stelle, um die Kooperation mit Migrantenselbstorganisationen aufzubauen, und bereitet digitale Informationsmaterialien in mehreren Sprachen vor. Fernsehempfang in weiteren Sprachen soll schrittweise über den laufenden Glasfaser- und WLAN-Ausbau ermöglicht werden, zudem können voraussichtlich in zwei Heimen Räume der Stille eingerichtet werden. Für ältere queere Menschen setzt die Stadt gemeinsam mit dem Fachaustausch auf die Umsetzung der Empfehlungen „Pflege ohne Diskriminierung“, die aktuell exemplarisch in einer ersten Einrichtung erprobt werden.
- 13,6 Prozent der Bewohnenden in den städtischen Altenpflegeheimen haben einen Migrationshintergrund.
- In 2 städtischen Einrichtungen besteht grundsätzlich die Möglichkeit, einen Raum der Stille einzurichten.
Von einer KI zusammengefasst – maßgeblich sind die verlinkten Originaldokumente.
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