Gefragt
Die CDU-Fraktion erkundigt sich nach der aktuellen Situation der Schuldnerberatung in Wuppertal. Sie fragt nach den Trägern, Beratungszahlen, Wartezeiten, Personalkapazitäten und städtischen Maßnahmen zur Verkürzung der Wartezeiten.
Antwort der Verwaltung
Die Stadtverwaltung verweist auf drei Träger im Stadtgebiet: Diakonie, Verbraucherzentrale und Arbeiterwohlfahrt. Die Wartezeiten auf Ersttermine variieren je nach Beratungsart zwischen einer Woche und sechs Monaten und steigen infolge der wirtschaftlichen Lage an, wobei das Kontingent an Beratungsgutscheinen des Jobcenters bereits Mitte des Jahres erschöpft sein könnte. Das Sozialamt steht im regelmäßigen Austausch mit den Trägern und passt seinen städtischen Budgetanteil an die Inflationsrate an.
- Im Jahr 2025 nahmen 1.583 Personen eine Kurzberatung zur Existenzsicherung wahr, plus 847 Personen in der allgemeinen Beratung.
- 2025 gab es 963 Fälle in der reinen Schuldnerberatung sowie 665 Insolvenzberatungen.
- Die personelle Ausstattung aller Beratungsstellen umfasst insgesamt 12,06 Vollzeitäquivalente.
- Die geschätzten Wartezeiten auf Ersttermine reichen von einer Woche bis zu sechs Monaten.
- Ein Träger berichtet, dass rund 80 Prozent der Anfragen abgewiesen oder weiterverwiesen werden müssen.
Von einer KI zusammengefasst – maßgeblich sind die verlinkten Originaldokumente.
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