Gefragt
Die CDU-Fraktion fragt auf Empfehlung des Seniorenbeirats nach Daten zur Altersarmut in Wuppertal, insbesondere zur Zahl der Grundsicherungs- und Wohngeldempfänger über 60 Jahren, deren Verteilung auf Stadtteile sowie zur Situation bei ambulanten Pflegediensten.
Antwort der Verwaltung
Die Verwaltung schlüsselt die Zahlen der über 60-Jährigen im Leistungsbezug nach Sozialgesetzbuch II und XII sowie beim Wohngeld detailliert auf. Zudem legt sie eine stadtteilbezogene Auswertung der Grundsicherungsdaten vor, während eine solche für das Wohngeld technisch nicht möglich ist. Zu den Gesamtkosten ambulanter Pflege und zur Versorgungsquote fehlen der Verwaltung genaue Daten, da vorrangig die Pflegeversicherung zuständig ist; die Zahl aktiver ambulanter Pflegedienste lag zuletzt bei über 70.
- Zum 31.12.2023 bezogen 8.694 Personen über 60 Jahre Grundsicherungsleistungen nach dem SGB II oder XII.
- Von diesen 8.694 Personen erhielten 5.595 Leistungen nach dem SGB XII und 3.099 Bürgergeld nach dem SGB II.
- Zum 31.12.2023 bezogen 2.589 Personen über 60 Jahre Wohngeld, zum 24.09.2024 waren es 2.466 Personen.
- Mit 2.103 Personen (24,2 Prozent) lebten die meisten über 60-jährigen Grundsicherungsempfänger im Stadtbezirk Elberfeld.
- Am Stichtag 31.12.2022 gab es 74 aktive ambulante Pflegedienste in Wuppertal, nachdem es ein Jahr zuvor 79 waren.
Von einer KI zusammengefasst – maßgeblich sind die verlinkten Originaldokumente.
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