Gefragt
Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN erkundigt sich nach den Fallzahlen, rechtlichen Pflichten und Kosten rund um Fundtiere, herrenlose Tiere und Inobhutnahmen. Zudem möchte sie wissen, welche Partner die Unterbringung und Transporte übernehmen und ob das geplante Tierheim des Vereins Pechpfoten e. V. unterstützt werden kann.
Antwort der Verwaltung
Die Stadtverwaltung stellt klar, dass Fundtiere rechtlich den Vorschriften für Fundsachen unterliegen und die Stadt für maximal 90 Tage Unterbringung, Transport, Pflege und Erstversorgung finanziert. Die Zusammenarbeit mit Partnern wie dem Katzenschutzbund oder dem Tierheim Witten erfolgt über regelmäßige Ausschreibungen alle vier Jahre, weshalb kein weiterer Handlungsbedarf oder eine gesonderte Unterstützung für Pechpfoten e. V. gesehen wird. Da externe Dienstleister und Tierheime die Transporte rund um die Uhr abwickeln, entsteht beim Kommunalen Ordnungsdienst kein Aufwand.
- Im Jahr 2022 gab es insgesamt 756 Einsätze für Fundtiere und Kadaver, darunter 146 Hunde und 275 Katzen.
- Bis zum 26. Oktober 2023 verzeichnete die Stadt 758 Einsätze, davon 165 für Hunde und 310 für Katzen.
- Die Gesamtkosten für Transport, Versorgung und Unterbringung beliefen sich 2022 auf 188.592,55 Euro.
- Bis Ende Oktober 2023 fielen Gesamtkosten in Höhe von 181.048,07 Euro an.
Von einer KI zusammengefasst – maßgeblich sind die verlinkten Originaldokumente.
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