Gefragt
Die CDU-Fraktion erkundigt sich nach den Auswirkungen der geplanten Einführung des Bürgergeldes auf den Wuppertaler Arbeitsmarkt. Sie fragt nach aktuellen Zahlen zu Beziehenden von Arbeitslosengeld II, Aufstockenden und Hinzuverdiensten sowie nach der personellen Vorbereitung des Jobcenters.
Antwort der Verwaltung
Die Verwaltung legt detaillierte Daten zum Leistungsbezug und zu Erwerbstätigkeiten vor und betont, dass ein ausreichender Lohnabstand zum Leistungsbezug für die Motivation zur Arbeitsaufnahme zentral ist. Das Jobcenter Wuppertal ist personell stark angespannt, insbesondere durch zusätzliche Aufgaben wie die Betreuung ukrainischer Geflüchteter sowie die Energie- und Coronakrise. Haushaltsbeschlüsse auf Bundesebene bieten derzeit keinen Spielraum für dringend benötigtes zusätzliches Personal.
- In Wuppertal gab es 46.693 Regelleistungsberechtigte.
- Es wurden 22.834 Bedarfsgemeinschaften gezählt.
- Im April 2022 gab es 220 ausschließlich geringfügig beschäftigte Jugendliche unter 25 Jahren in Bedarfsgemeinschaften.
- Im April 2022 waren 6.912 Leistungsbeziehende erwerbstätig.
- Von den Erwerbstätigen arbeiteten 797 in Vollzeit, 1.825 in Teilzeit und 2.377 ausschließlich in Minijobs (Stand April 2022).
Von einer KI zusammengefasst – maßgeblich sind die verlinkten Originaldokumente.
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