Gefragt
Die CDU-Fraktion fragt nach der Situation von Kindern psychisch und suchtkranker Eltern in Wuppertal. Sie möchte wissen, wie viele Haushalte und Minderjährige betroffen sind und welche Mechanismen zur Erkennung von Problemlagen in Kitas und Schulen existieren.
Antwort der Verwaltung
Die Verwaltung verfügt über keine konkreten Daten zu den betroffenen Haushalten, leitet aber anhand von Bundesstudien ab, dass in Wuppertal schätzungsweise rund 18.130 Kinder und Jugendliche betroffen sein könnten. In Schulen und Kitas erfolgt keine gezielte Datenerfassung elterlicher Vorerkrankungen. Stattdessen setzen die Einrichtungen auf vertrauensvolle Elternarbeit, Kooperationen mit Beratungsstellen sowie strukturierte Verfahren zum Schutz des Kindeswohls bei Auffälligkeiten.
- Schätzungsweise rund 18.130 Kinder in Wuppertal leben mit mindestens einem psychisch erkrankten oder suchtkranken Elternteil.
- Laut dem Psychiatriebericht von 2016 litten mehr als 45.509 Frauen und etwa 15.194 Männer in Wuppertal an einer psychischen Erkrankung.
- In Wuppertal gibt es rund 33.500 Menschen mit einer Alkoholkonsumstörung und 4.300 mit Medikamentenmissbrauch.
- Zum 31. Dezember 2021 lebten 62.541 Personen unter 18 Jahren in Wuppertal.
- In der Beratungsstelle für Drogenprobleme Wuppertal e. V. wurden seit dem 1. Januar 2021 über 200 Kinder von Hilfesuchenden erfasst.
Von einer KI zusammengefasst – maßgeblich sind die verlinkten Originaldokumente.
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