Gefragt
Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN bat um die Prüfung, ob in Wuppertal ein Gesundheitskiosk eingerichtet werden kann. Ziel ist es, den Zugang zu Gesundheitsberatung und Prävention für benachteiligte Bevölkerungsgruppen zu verbessern.
Antwort der Verwaltung
Die Verwaltung legt einen Prüfbericht vor und teilt mit, dass gemeinsam mit dem Zentrum Färberei und weiteren Partnern bereits ein weit fortgeschrittenes Konzept erarbeitet wird. Als Standort ist der Berliner Platz oder dessen nähere Umgebung vorgesehen, und die Färberei ist bereit, die Trägerschaft zu übernehmen. Da der endgültige Gesetzesentwurf des Bundes noch aussteht, sind im Doppelhaushalt 2024/2025 bislang keine kommunalen Eigenanteile eingeplant.
- Laut bundesweitem Referentenentwurf fallen pro Jahr rund 400.000 Euro für den Betrieb eines Gesundheitskiosks an.
- Der kommunale Kostenanteil läge laut Entwurf bei rund 80.000 Euro jährlich pro Kiosk.
- Für die Organisation einer Gesundheitsregion entfielen jährlich rund 75.000 Euro auf die Kommune.
- Die Sterbefallrate in Wuppertal liegt laut AOK-Gesundheitsreport 2023 bei 12,7 je 1.000 Einwohner.
- Die Inanspruchnahme von Darmspiegelungen zur Früherkennung liegt in Wuppertal bei 9,1 Prozent.
Von einer KI zusammengefasst – maßgeblich sind die verlinkten Originaldokumente.
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