Gefragt
Die Fraktionen von CDU und Bündnis 90/Die Grünen beantragen eine Prüfung, unter welchen Bedingungen die Dächer von Bushaltestellen und Wartehäuschen mit Gründächern sowie Photovoltaikanlagen ausgestattet werden können. Vorbild sind ähnliche Projekte zum Klima- und Insektenschutz in Städten wie Utrecht oder Leipzig.
Antwort der Verwaltung
Die Verwaltung und WSW mobil teilen mit, dass eine flächendeckende Ausstattung mit Photovoltaik wegen unverhältnismäßig hoher Tiefbau- und Anschlusskosten unwirtschaftlich ist. Während intensive Dachbegrünungen zu schwere statische Konstruktionen erfordern würden, bieten leichtere, extensive Begrünungen spürbare Kühleffekte und binden Feinstaub. Daher erproben die Stadt und WSW mobil im Frühjahr 2022 an der Haltestelle Loher Brücke eine begrünte Wartehalle als Pilotprojekt.
- Die gesamte Dachfläche aller Wartehallen der WSW mobil umfasst rund 3.500 m².
- Gängige Gründach-Konstruktionen sind für Lasten von 60 bis 75 kg/m² ausgelegt und erlauben 7 bis 8 cm Substrat.
- Für intensivere Bepflanzungen wären statische Lasten von bis zu 250 kg/m² und massive Fundamente nötig.
- Die Umsetzung der Test-Wartehalle an der Haltestelle Loher Brücke ist für das Frühjahr 2022 geplant.
Von einer KI zusammengefasst – maßgeblich sind die verlinkten Originaldokumente.
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