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Anfrage VO/1741/23 · Ausschuss für Soziales, Familie und Gesundheit · 14. Februar 2023 · TOP 6

Gewalt gegen Frauen verhindern - Antwort auf die große Anfrage der CDU-Fraktion vom 18.11.2022

  • CDU

Gefragt

Die CDU-Fraktion fragt nach der Entwicklung häuslicher Gewalt gegen Frauen und Kinder sowie nach den Maßnahmen der Verwaltung und Beratungsstellen. Sie möchte unter anderem wissen, wie sich Einsatzzahlen, Wohnungsverweise und die Belegungssituation der Frauenhäuser entwickelt haben.

Antwort der Verwaltung

Die Verwaltung berichtet über verstärkte Öffentlichkeitsarbeit und die Bewerbung digitaler Hilfsangebote an Aktionstagen. Nach Angaben der Polizei sanken die polizeilichen Einsatzzahlen wegen häuslicher Gewalt von 2019 bis 2022 leicht, während die Zahl der Wohnungsverweise stieg. Laut dem Träger Frauen helfen Frauen e.V. ist das Frauenhaus durchgehend voll belegt, wobei der Mangel an bezahlbarem Wohnraum und bürokratische Verzögerungen zügige Auszüge behindern.

  • Die Polizei verzeichnete 671 Einsätze wegen häuslicher Gewalt im Jahr 2022 (nach 729 im Jahr 2019).
  • Die Zahl der Wohnungsverweisungen stieg auf 481 Fälle im Jahr 2022 (nach 450 im Jahr 2019).
  • Im Jahr 2022 wurden 203 Kinder und Jugendliche im Zusammenhang mit entsprechenden Vorfällen erfasst (2021: 187).
  • Die Stadt stellte 3 Übergangswohnungen sowie für Quarantänezeiten 2 Corona-Wohnungen zur Entlastung bereit.

Von einer KI zusammengefasst – maßgeblich sind die verlinkten Originaldokumente.

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