Gefragt
Die SPD-Fraktion fragt nach der Bewertung des Pflasters in der Fußgängerzone der Friedrich-Ebert-Straße zwischen Laurentiusstraße und Auer Schulstraße im Hinblick auf Barrierefreiheit. Zudem möchte sie wissen, welche baulichen Möglichkeiten und Kosten für eine ebene und inklusive Gestaltung des Straßenabschnitts bestehen.
Antwort der Verwaltung
Die Verwaltung schätzt den Zustand des Natursteinpflasters bezüglich der Barrierefreiheit als schlecht ein, da Unebenheiten und breite Fugen vor allem mobilitätseingeschränkte Personen behindern. Als Lösungsmöglichkeiten stellt sie vier Varianten vor: eine grundhafte Erneuerung des Bestands, das Anlegen barrierefreier Teilrouten, den kompletten Austausch gegen barrierefreies Pflaster oder eine Asphaltierung der Fläche. Ein Abfräsen der vorhandenen Pflastersteine wird hingegen nicht empfohlen.
- Eine grundhafte Erneuerung des vorhandenen Pflasters kostet rund 270 Euro pro Quadratmeter und knapp 300.000 Euro für die etwa 1.100 Quadratmeter große Fläche.
- Das Anlegen barrierefreier Routen auf einer Länge von 200 bis 250 Metern würde etwa 150.000 bis 185.000 Euro kosten (ca. 370 Euro pro Quadratmeter).
- Der vollständige Ersatz durch barrierefreies Pflaster schlägt mit rund 370 Euro pro Quadratmeter bzw. knapp 410.000 Euro zu Buche.
- Eine vollständige Asphaltierung der rund 1.100 Quadratmeter Fläche würde rund 200 Euro pro Quadratmeter und insgesamt knapp 220.000 Euro kosten.
Von einer KI zusammengefasst – maßgeblich sind die verlinkten Originaldokumente.
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