Gefragt
Die CDU-Fraktion fragt nach den Planungen der Stadt und der WSW für die künftige Fernwärmestrategie über das Jahr 2030 hinaus zur Versorgung von Bevölkerung und Unternehmen. Zudem erkundigt sie sich nach weiteren potenziellen Einspeisequellen neben dem Müllheizkraftwerk und nach Nutzungsmöglichkeiten industrieller Prozesswärme.
Antwort der Verwaltung
Die Verwaltung berichtet gestützt auf Angaben der WSW, dass die bestehende Fernwärmestrategie zeitnah überarbeitet wird und die getätigten Netzausbauten auf eine jahrzehntelange Nutzung ausgelegt sind. Neben dem Müllheizkraftwerk und bestehenden Heizkraftwerken wird gemeinsam mit dem Fraunhofer IEG das Potenzial von Tiefengeothermie untersucht, während ein künftiger Wasserstoffeinsatz von der Anbindung an ein Pipelinenetz abhängt. Um erneuerbare Energien künftig einbinden zu können, werden Teilnetze schrittweise von Dampf auf Heizwasser umgestellt; die industrielle Prozesswärmenutzung war zuletzt stark rückläufig.
- Laut einer Studie wird für das Jahr 2035 ein Fernwärmeanteil von 16 Prozent an der Wärmeversorgung angestrebt.
- Die maximale Einspeisung des Müllheizkraftwerks in das Fernwärmedampfnetz liegt bei 90 MW.
Von einer KI zusammengefasst – maßgeblich sind die verlinkten Originaldokumente.
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