Frisch Auf!
Stadt wählen, aktuell: Wuppertal

Anfrage VO/0066/25/1-A · Hauptausschuss · 13. Februar 2025 · TOP 2.1.1

Antwort auf Anfrage von "Linkes Bündnis": Kostenvergleich von Clean-Air-Asphalt versus Tempo-30-Zonen

Gefragt

Die Fraktion Linkes Bündnis Wuppertal erkundigt sich nach den Kosten für lärm- und abgasreduzierenden Asphalt im Vergleich zu Tempo-30- oder Tempo-40-Zonen. Hintergrund ist die Debatte über wirksame Maßnahmen zur Lärm- und Abgasminderung in dicht bebauten Wohngebieten.

Antwort der Verwaltung

Die Verwaltung betont, dass bauliche Sanierungen unabhängig von zulässigen Höchstgeschwindigkeiten erfolgen und sich am Straßenzustand sowie an der Verkehrsbelastung orientieren; Tempo 30 ist auf der als klassifiziert eingestuften Erbschlöer Straße rechtlich unzulässig. Die reine Beschilderung von Tempozonen kostet meist nur wenige tausend Euro, erfordert laut Stadt zur tatsächlichen Einhaltung jedoch teure Überwachungsanlagen. Gefahrene Durchschnittsgeschwindigkeiten werden von den städtischen Geräten nicht ermittelt, da sie lediglich Verstöße ab einer bestimmten Überschreitung erfassen.

  • Die Mehrkosten für den Clean-Air-Asphalt in der Erbschlöer Straße betrugen rund 125.000 Euro.
  • Eine herkömmliche Sanierung der Erbschlöer Straße hätte etwa 755.000 Euro gekostet.
  • Die Beschilderung der Tempo-40-Zone kostete an der Briller Straße rund 3.100 Euro und am Steinweg rund 2.500 Euro.
  • Eine stationäre Geschwindigkeitsüberwachungsanlage kostet bis zu 200.000 Euro je Stück.
  • In Wuppertal sind 35 stationäre Überwachungsanlagen und vier mobile Messfahrzeuge mit sechs Messsystemen im Einsatz.
  • Messgeräte registrieren Verstöße ab 9 km/h über der zulässigen Höchstgeschwindigkeit.

Von einer KI zusammengefasst – maßgeblich sind die verlinkten Originaldokumente.