Frisch Auf!
Stadt wählen, aktuell: Wuppertal

Anfrage VO/0095/25/1-A · Hauptausschuss · 13. Februar 2025 · TOP 2.2.1

Antwort auf Anfrage der Fraktion Linkes Bündnis Wuppertal

Gefragt

Die Fraktion Linkes Bündnis Wuppertal erkundigt sich nach den Auswirkungen von Haushaltseinschränkungen auf die Kulturförderung durch das städtische Kulturbüro. Sie fragt, welche Projekte betroffen sind, ob auch bereits bewilligte Förderungen berührt werden und welche Folgen dies für die Freie Szene hat.

Antwort der Verwaltung

Die Verwaltung stellt klar, dass kein genereller Förderstopp vorliegt, sondern die kurzfristige Projektförderung von maximal 500 Euro vorübergehend pausiert wird. Bereits bewilligte Mittel und institutionelle Förderungen sind grundsätzlich geschützt, jedoch sind im Budget des Kulturbüros derzeit nur 50 Prozent der Mittel freigegeben, weshalb eine Volllfreigabe beantragt wurde. Das Aussetzen von Kleinbeihilfen führt in der Praxis oft zu Honorarverzichten bei Kunstschaffenden oder zur Verschiebung von Projekten. Die 50-prozentige Sperre soll auch nach Verabschiedung des Nachtragshaushalts bestehen bleiben, um städtische Sparziele zu erfüllen.

  • Auf Förderanträge bis maximal 500 Euro entfallen rund 30 Prozent der Anträge in der Projekt- und Jahresförderung.
  • Bis zum 4. Februar 2025 mussten seit Jahresbeginn vier Projektanträge abgelehnt werden.
  • Im Gesamtbudget des Kulturbüros sind derzeit nur 50 Prozent der Mittel freigegeben.
  • Das städtische Sparziel sieht eine zweiprozentige Minderausgabe in Höhe von 37,6 Millionen Euro vor.

Von einer KI zusammengefasst – maßgeblich sind die verlinkten Originaldokumente.