Gefragt
Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN erkundigt sich nach den Gesamtkosten des Starkregens vom Juli 2021 für den städtischen Haushalt und dem Stand der Beantragung von Wiederaufbauhilfen beim Land NRW. Zudem fragt sie nach Beeinträchtigungen bereits geplanter Baumaßnahmen sowie nach Schadenssummen und Auszahlungen an betroffene Privatpersonen und Unternehmen.
Antwort der Verwaltung
Die Stadtverwaltung beziffert die haushaltsrelevanten Kosten auf rund 13,3 Millionen Euro, die sich durch Soforthilfen des Landes auf 11,3 Millionen Euro reduzieren, zuzüglich Schäden an Gebäuden in Höhe von rund 16,8 Millionen Euro. Anträge auf Aufbauhilfen sollen nach Erarbeitung eines Konzepts bis zum 30. Juni 2023 beim Land eingereicht werden. Als einzige zuvor geplante Maßnahme war die Technikmodernisierung im Opernhaus massiv betroffen, während Angaben zu privaten Schäden und Spenden mangels zentraler Erfassung nicht vorliegen.
- Die geschätzten Kosten für den städtischen Haushalt ohne Eigenbetriebe belaufen sich auf rund 13,3 Millionen Euro.
- Nach Abzug der Landes-Soforthilfe verbleiben rund 11,3 Millionen Euro an Kosten für den Haushalt.
- Die Schäden an Gebäuden beim städtischen Gebäudemanagement betragen rund 16,8 Millionen Euro.
- Die Stadt muss die Wiederaufbauhilfen bis zum 30. Juni 2023 beim Land beantragen.
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