Gefragt
Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN fragt nach der Bestandssituation, geplanten Projekten und dem Bedarf an ambulanten sowie stationären inklusiven Wohnformen für Menschen mit Handicaps oder sozialen Schwierigkeiten in Wuppertal.
Antwort der Verwaltung
Die Verwaltung schildert aktuelle Belegungszahlen und weist darauf hin, dass der Grundsatz „ambulant vor stationär“ gelte. Es wurden in den letzten Jahren mehrere inklusive Wohnprojekte gefördert oder bewilligt, zudem berät die Verwaltung freie Träger und Investoren bei Förder- und Konzeptfragen. Der Bedarf an Angeboten der Eingliederungshilfe ist laut Stadt derzeit nicht gedeckt, insbesondere bei jungen Menschen mit geistiger Behinderung und Personen mit Autismus.
- Zum 31.12.2019 nutzten 985 Personen mit seelischer Behinderung und 69 Personen mit Suchterkrankung ambulant betreutes Wohnen.
- In besonderen Wohnformen lebten Ende 2019 unter anderem 609 Personen mit geistiger und 37 mit körperlicher Behinderung.
- Für Menschen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten stehen 75 stationäre Plätze nach dem SGB XII sowie 30 weitere städtisch finanzierte Plätze bereit.
- Im ambulant betreuten Wohnen für Menschen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten wurden 43 Personen betreut.
- In den vergangenen fünf Jahren wurden 8 Wohnplätze für Rollstuhlnutzer fertiggestellt und 24 Inklusivplätze in der Rudolfstraße bewilligt.
Von einer KI zusammengefasst – maßgeblich sind die verlinkten Originaldokumente.
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