Gefragt
Die CDU-Fraktion erkundigt sich nach den Gründen für die Schließung des Bauaktenarchivs für den Publikumsverkehr und fragt, wann dieses wieder öffnen kann. Zudem bittet sie um Auskunft über den Fortschritt bei der Digitalisierung der Akten und die allgemeine Personalsituation.
Antwort der Verwaltung
Die Verwaltung erläutert, dass seit dem 20. Dezember 2022 aufgrund eines zu hohen Anfragevolumens, Personalmangels sowie begrenzter Sichtungsplätze keine neuen Einsichtsanträge mehr angenommen werden und eine Öffnung ab März 2023 noch nicht sichergestellt ist. In einem Pilotprojekt wurden bisher rund 16 Prozent der 210.000 analogen Bauakten digitalisiert. Eine vollständige Digitalisierung würde schätzungsweise rund 7,3 Jahre dauern und knapp 3,64 Millionen Euro an Dienstleistungskosten erfordern, wobei die Personalsituation im Laufe des Jahres durch eine Organisationsuntersuchung vertieft geprüft wird.
- Seit dem 20. Dezember 2022 werden keine neuen Anträge auf Akteneinsicht mehr angenommen.
- Der analoge Bestand umfasst rund 210.000 Bauakten sowie etwa 88.000 Mikrofiche.
- 2022 wurden in einem Pilotprojekt etwa 34.500 Bauakten (ca. 16 Prozent des Bestands) digitalisiert.
- Für die vollständige Digitalisierung werden rund 3,643 Millionen Euro ohne Personalkosten kalkuliert.
- Bei einer Rate von rund 2.000 Akten pro Monat würde die Digitalisierung etwa 7,3 Jahre dauern.
Von einer KI zusammengefasst – maßgeblich sind die verlinkten Originaldokumente.
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