Gefragt
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen erkundigt sich nach dem aktuellen Bestand an Problem- und Schrottimmobilien im Stadtbezirk Elberfeld und fragt, wie sich deren Zahl entwickelt hat. Zudem möchte die Fraktion wissen, welche Möglichkeiten die Stadtverwaltung hat, Eigentümer zur Sanierung solcher Gebäude zu bewegen.
Antwort der Verwaltung
Die Verwaltung berichtet, dass nach einer umfassenden Bestandsaufnahme im Bezirk Elberfeld 22 Problem- und 7 Schrottimmobilien erfasst sind, wobei der rechnerische Anstieg auf eine gründlichere Erfassung zurückzuführen ist. Gleichzeitig wurden im Stadtbezirk bereits 15 Immobilien erfolgreich saniert, darunter ein Fall im Jahr 2025 über eine Sanierungsvereinbarung im Rahmen des Vorkaufsrechts. Um Eigentümer zu aktivieren, nutzt die Stadt Beratung, Kontaktvermittlung zu Interessenten sowie rechtliche Instrumente wie Bauordnungsmaßnahmen, Zwangsversteigerungen und Vorkaufsrechte, wenngleich Eingriffe durch das Eigentumsrecht begrenzt sind und Haushaltsmittel für Ankäufe fehlen.
- Stadtweit sind zum 1. Oktober 2025 insgesamt 96 Problemimmobilien und 28 Schrottimmobilien erfasst.
- Im Stadtbezirk Elberfeld gibt es zum 1. Oktober 2025 22 Problemimmobilien und 7 Schrottimmobilien.
- Bei der Bestandsaufnahme wurden stadtweit 113 und in Elberfeld rund 35 Verdachtsfälle überprüft.
- Im Stadtbezirk Elberfeld wurden bisher 15 sanierte Fälle erfasst.
Von einer KI zusammengefasst – maßgeblich sind die verlinkten Originaldokumente.
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