Gefragt
Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN erkundigt sich nach dem Ausmaß langjähriger Leerstände bei verschiedenen Gewerbearten sowie nach Denkmalschutzbezügen und drohenden Leerständen. Zudem fragt sie nach Brach- und Grünflächen, die für Gewerbe vorgesehen sind, aber seit über drei Jahren nicht genutzt werden.
Antwort der Verwaltung
Die Verwaltung teilt mit, dass eine detaillierte stadtweite Datenbank nach Nutzungsarten, Denkmalschutzkriterien und Dauer des Leerstands nicht existiert und nur mit hohem Aufwand erstellbar wäre. Stattdessen verweist sie auf bestehende Erhebungen wie das Handlungsprogramm Gewerbeflächen, eine Büromarktstudie sowie das Einzelhandels- und Zentrenkonzept samt Citymanagement-Erhebungen. Künftige Leerstände seien der Stadt vorab nicht bekannt, da Pacht- und Nutzungsbeendigungen privatwirtschaftliche Entscheidungen ohne Meldepflicht seien.
- Das dokumentierte gewerbliche Wiedernutzungspotenzial betrug zum 1. März 2020 rund 36 Hektar.
- Im Jahr 2022 lag der stadtweite Leerstand bei Büroflächen bei 3,6 Prozent beziehungsweise 60.000 Quadratmetern.
- Im Jahr 2014 betrug die Büro-Leerstandsquote noch 6,2 Prozent beziehungsweise 100.000 Quadratmeter.
- In der Datenbank für Gewerbepotenzialflächen werden Flächen ab einer Größe von mehr als 2.000 Quadratmetern erfasst.
Von einer KI zusammengefasst – maßgeblich sind die verlinkten Originaldokumente.
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