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Stadt wählen, aktuell: Wuppertal

Anfrage VO/0992/22/1-A · Hauptausschuss · 1. September 2022 · TOP 2.9.1

Antwort auf die Anfrage der Fraktion DIE LINKE zur Energiearmut

  • Linke

Gefragt

Die Fraktion DIE LINKE erkundigt sich nach dem Ausmaß von Strom- und Gassperren sowie entsprechenden Androhungen in Wuppertal von 2018 bis 2021. Zudem fragt sie nach der Dauer, den Kosten und nach Maßnahmen zur Vermeidung von Energiesperren im Kontext stark steigender Energiepreise.

Antwort der Verwaltung

Die Stadtverwaltung legt Zahlen der WSW Energie & Wasser AG vor, wonach Sperrungen bei der großen Mehrheit der Haushalte nur wenige Stunden oder Tage andauerten. Um Energiesperren abzuwenden, bieten die WSW Lösungen wie Ratenzahlungsvereinbarungen, Stundungen und Beratungsangebote an. Zudem können Mahn- und Sperrverfahren vorübergehend ausgesetzt werden, wenn Betroffene nachweisen, dass eine Kostenübernahme durch das Jobcenter oder Sozialamt geprüft wird.

  • Von 2018 bis 2021 wurde 127.008 Haushalten eine Stromsperre und 26.013 Haushalten eine Gassperre angedroht.
  • Im Zeitraum von 2018 bis 2021 wurden 10.738 Stromsperrungen und 2.432 Gassperrungen durchgeführt.
  • Bei 186 Haushalten dauerte die Unterbrechung der Energieversorgung länger als sechs Monate an.
  • Für Inkassogang, Sperrung und Wiederöffnung des Zählers werden Betroffenen pauschal 108,70 Euro berechnet.

Von einer KI zusammengefasst – maßgeblich sind die verlinkten Originaldokumente.

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