Gefragt
Die Fraktion Linkes Bündnis Wuppertal erkundigt sich nach den Kosten, der Haltbarkeit und dem ökologischen Fußabdruck von offenporigem Flüsterasphalt und offenporigem Beton im Vergleich zu herkömmlichen Belägen. Zudem fragt sie nach den Kosten für die Einrichtung von Tempo-30-Zonen als Lärmschutzmaßnahme.
Antwort der Verwaltung
Die Stadtverwaltung erklärt, dass offenporiger Asphalt und Beton in Wuppertal nicht eingesetzt werden, weshalb keine konkreten Kosten oder Vergleiche zum ökologischen Fußabdruck vorliegen. Offenporiger Asphalt eigne sich wegen geringer Fahrgeschwindigkeiten und fehlender Selbstreinigungseffekte nicht für innerstädtische Straßen, weshalb stattdessen lärmoptimierte Deckschichten genutzt werden. Tempo-30-Zonen seien zwar kostengünstiger als Tiefbaumaßnahmen, ersetzen aber nicht automatisch beschlossene Straßenbauprojekte und erfordern vorab detaillierte Einzelfallprüfungen.
- Die Lebensdauer von lärmoptimiertem Asphalt liegt bei unter 10 Jahren.
- Bei vergangenen Maßnahmen mit Deckschichten kleinerer Maximalkorngröße ergab sich eine Lärmminderung von durchschnittlich -1,7 dB(A).
- Für Pkw bei 30 km/h betrug die Lärmminderung -2,9 dB(A) und bei 50 km/h -2,4 dB(A).
- Für den Schwerverkehr lag die Minderung bei 30 km/h bei -0,4 dB(A) und bei 50 km/h bei -1,1 dB(A).
Von einer KI zusammengefasst – maßgeblich sind die verlinkten Originaldokumente.