Ausschüsse & Rat · 21. – 27. Juni 2026
Wuppertal investiert in Schulbauten, Schulsanierungen und Sportstätten
Von Frisch Auf! Wuppertal · · aktualisiert
In der Sitzungswoche vom 21. bis 27. Juni 2026 standen der Ausbau und die Modernisierung von Schulen sowie die Förderung des lokalen Sports im Mittelpunkt. Neben neuen Bildungsgängen und Sanierungsplänen für Schulen wurden auch wichtige Weichen für Sportanlagen und präventive Hilfen gestellt. Sämtliche Vorlagen wurden in den jeweiligen Gremien beschlossen.
15 Beschlüsse in 4 Gremien.
Anträge der Fraktionen
- Meiste Anträge
- CDU und SPD je 3 Anträge
- Höchste Erfolgsquote
- CDU und SPD je 100 %
| Partei | Verteilung | Durchgekommen | Quote |
|---|---|---|---|
| 3 von 3 Anträgen | 100 % | ||
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| 3 von 3 Anträgen | 100 % | ||
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durchgekommen abgelehnt Gezählt werden Anträge, über die abgestimmt wurde; gemeinsame Anträge zählen bei jeder beteiligten Partei. Personalanträge (z. B. Umbesetzungen in Gremien) zählen nicht, weil sie praktisch immer angenommen werden. Zum Prüfen eine Partei anklicken – dann erscheinen alle gezählten Beschlüsse mit Link ins Ratsinformationssystem.
Ausschuss für Soziales, Gleichstellung und Inklusion
Der Ausschuss beschloss die Erarbeitung eines Konzepts zur Täterarbeit bei häuslicher Gewalt, um Betroffene besser zu schützen und Gewalttaten frühzeitig zu stoppen. Zudem stimmte das Gremium einer Änderung der Satzung für das Jobcenter Wuppertal zu.
Sitzung vom Dienstag, 23. Juni 2026
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Täterarbeit stärken – Prävention häuslicher Gewalt konsequent ausbauen; Gemeinsamer Antrag der Fraktionen von SPD und CDU
Ungeändert beschlossenDie Stadtverwaltung soll gemeinsam mit freien Trägern und Fachstellen ein Konzept zur Täterarbeit bei häuslicher Gewalt erarbeiten und umsetzen. Der Ausschuss stimmte dem Antrag zu, um Gewalttaten frühzeitig zu stoppen und bestehende Schutzangebote für Betroffene wirksam zu ergänzen.
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Dritte Satzung zur Änderung der Satzung der Jobcenter Wuppertal AöR
Ungeändert beschlossenDer Ausschuss beschloss die dritte Änderung der Satzung für das Jobcenter Wuppertal. Zu den genauen inhaltlichen Details lagen im Gremium keine weiteren Auszüge vor.
Ausschuss für Schule und Bildung
Das Gremium verabschiedete angepasste OGS-Beiträge, neue Familiengrundschulzentren, einen neuen Bildungsgang am Berufskolleg am Haspel sowie die kostenfreie Raumnutzung für aulose Schulen. Zudem wurden Baukosten für Ganztagsprojekte neu festgesetzt und ein Sanierungsplan für alle Schultoiletten beauftragt.
Sitzung vom Mittwoch, 24. Juni 2026
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Änderung der Satzung über die Erhebung von Elternbeiträgen für den Besuch von Angeboten der offenen Ganztagsschule im Primarbereich der Stadt Wuppertal (Elternbeitragssatzung OGS)
Ungeändert beschlossenDie Satzung über die Elternbeiträge für die offene Ganztagsschule wird zum 1. August 2026 geändert. Grund dafür sind gesetzliche Neuregelungen zum Rechtsanspruch, die unter anderem eine zusätzliche Woche Betreuung in den Schulferien vorsehen.
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Grundschule Am Dönberg, Grundschule Hammesberger Weg und Förderschule Melanchthonstr./ unbefristeter Teilstandort Kyffhäuser Str. - Kostenneufestsetzung
Ungeändert beschlossenFür Bauarbeiten an den Grundschulen Am Dönberg und Hammesberger Weg sowie an der Förderschule Melanchthonstraße wurden die Kosten neu festgesetzt und beschlossen. Dadurch können die Bauprojekte für den Ganztagsausbau fortgeführt und Fördergelder gesichert werden.
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Antrag auf Einrichtung eines Bildungsgangs gem. § 81 Abs. 2 Schulgesetz für das Land Nordrhein-Westfalen (SchulG NRW) am Berufskolleg am Haspel
Ungeändert beschlossenAm Berufskolleg am Haspel wird zum Schuljahr 2026/2027 ein neuer vollzeitschulischer Bildungsgang im Schwerpunkt Ingenieurtechnik eingerichtet. Dies ermöglicht Jugendlichen den Erwerb der Fachhochschulreife auch dann, wenn sie noch keinen Praktikumsplatz nachweisen können.
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Einrichtung von Familiengrundschulzentren in Wuppertal
Ungeändert beschlossenAn den Grundschulstandorten Am Hesselnberg und St. Antonius/Zur Schafbrücke werden zum 1. August 2026 Familiengrundschulzentren eingerichtet. Diese Angebote sollen Eltern gezielt in den Schulalltag einbinden und damit die Bildungschancen der Kinder verbessern.
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Priorisierte Sanierung von Schultoiletten im Stadtgebiet Wuppertal Gemeinsamer Antrag der Fraktionen von SPD und CDU vom 16.06.2026
Ungeändert beschlossenDie Stadtverwaltung wurde beauftragt, den Zustand aller Schultoiletten in Wuppertal systematisch zu überprüfen und bis November 2026 einen Sanierungsplan vorzulegen. Ziel des beschlossenen Antrags ist es, Hygienemängel und bauliche Schäden an Schulen gezielt und zügig zu beseitigen.
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Kostenfreie Nutzung Städtischer Räumlichkeiten von Schulen ohne eigene Aula (VO/0212/26)
Ungeändert beschlossenSchulen, die keine eigene Schulaula besitzen, sollen für Veranstaltungen künftig kostenfrei städtische Räume nutzen können. Die Vorlage wurde beschlossen und soll vor allem Grundschulen unkomplizierte Möglichkeiten für Aufführungen und Projekte bieten.
Betriebsausschuss Gebäudemanagement
Der Ausschuss bestätigte die Kostenneufestsetzungen für Bauprojekte an drei Schulen und ermöglichte Schulen ohne Aula die kostenfreie Nutzung städtischer Räume. Außerdem wurde die Verwaltung beauftragt, Alternativen für die Unterbringung eines Katastrophenschutzlagers zu prüfen.
Sitzung vom Donnerstag, 25. Juni 2026
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Grundschule Am Dönberg, Grundschule Hammesberger Weg und Förderschule Melanchthonstr./ unbefristeter Teilstandort Kyffhäuser Str. - Kostenneufestsetzung
Ungeändert beschlossenFür Baumaßnahmen an drei Wuppertaler Schulen wurden die Kosten neu festgelegt, unter anderem auf 6,17 Millionen Euro für die Grundschule Am Dönberg. Der Betriebsausschuss Gebäudemanagement stimmte der Vorlage zu, um den Baubeginn und Fördermittel für den Ganztagsausbau fristgerecht zu sichern. Für Familien bedeutet dies, dass wichtige Schul- und Ganztagsangebote wie geplant realisiert werden können.
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Katastrophenschutzlager – Alternativen zur vorgesehenen Anmietung prüfen; Gemeinsamer Antrag der Fraktionen von SPD und CDU
Ungeändert beschlossenDer Betriebsausschuss Gebäudemanagement hat einen gemeinsamen Antrag beschlossen, nach dem städtische Alternativen zur Unterbringung eines Katastrophenschutzlagers geprüft werden sollen. Bis Ende 2026 soll eine Übergangslösung eingerichtet und ein dauerhafter Standort vorgeschlagen werden. Dies soll den Katastrophen- und Bevölkerungsschutz in Wuppertal stärken und wirtschaftlich absichern.
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Kostenfreie Nutzung Städtischer Räumlichkeiten von Schulen ohne eigene Aula (VO/0212/26)
Ungeändert beschlossenSchulen, die über keine eigene Aula verfügen, sollen künftig andere städtische Räume für Veranstaltungen und Kulturprojekte kostenlos nutzen können. Der Betriebsausschuss Gebäudemanagement hat diesen Beschluss gefasst, von dem vor allem Grundschulen im Stadtgebiet profitieren. Für Schülerinnen und Schüler entstehen so bessere Möglichkeiten, Aufführungen und Projekte vor Publikum zu präsentieren.
Sportausschuss
Beschlossen wurden 250.000 Euro Zuschuss für den Kunstrasenumbau des Sportplatzes Opphof sowie Fördermittel für den Stadtsportbund und Nachwuchstrainer. Zudem gab der Ausschuss grünes Licht für die Umgestaltung des Sportplatzes Kaiserhöhe zu einem Sportpark im Rahmen der Bundesgartenschau 2031.
Sitzung vom Donnerstag, 25. Juni 2026
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Verwaltungskostenzuschuss für den Stadtsportbund Wuppertal e.V.
Ungeändert beschlossenDer Stadtsportbund Wuppertal e.V. erhält für das Jahr 2026 einen städtischen Verwaltungskostenzuschuss von 40.000 Euro. Diesen Beschluss fasste der Sportausschuss unter dem Vorbehalt eines rechtskräftigen Haushalts. Der Zuschuss dient der Unterstützung des Dachverbands bei der Beratung und Förderung der Wuppertaler Sportvereine.
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Gewährung eines Zuschusses an den FK Jugoslavija Wuppertal e.V. für den Umbau des städtischen Sportplatzes Opphof, Am Schnapsstüber 12, in einen Kunstrasenplatz
Ungeändert beschlossenDer Sportausschuss hat einen Zuschuss von 250.000 Euro an den FK Jugoslavija Wuppertal e.V. für den Umbau des Sportplatzes Opphof in einen Kunstrasenplatz beschlossen. Die Umwandlung des alten Tennenplatzes soll dem Verein ermöglichen, künftig auch wieder eigene Jugendmannschaften aufzubauen und moderne Trainingsbedingungen anzubieten. Die Anlage dient im Stadtteil zugleich als sozialer und integrativer Treffpunkt.
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Trainerkostenzuschuss für Stützpunkttätigkeiten
Ungeändert beschlossenDer Sportausschuss hat Zuschüsse zu den Kosten hauptamtlicher Stützpunkttrainer für den SV Bayer Wuppertal und die Kanusport-Gemeinschaft Wuppertal beschlossen. Beide Vereine erhalten jeweils 50 Prozent der Trainerkosten bis zu einer Summe von maximal 25.000 Euro. Die Mittel dienen der Nachwuchsarbeit und gezielten Talentförderung in den Sportarten Schwimmen und Kanu.
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Nutzungsänderung Sportplatz Kaiserhöhe zu einem multifunktionalen Sportpark
Ungeändert beschlossenDer kaum noch ausgelastete Sportplatz Kaiserhöhe am Nützenberg soll im Zuge der Bundesgartenschau 2031 in einen multifunktionalen Sportpark umgestaltet werden. Der Sportausschuss stimmte der entsprechenden Grundsatzplanung zu. Für die Bevölkerung entsteht dadurch ein frei zugängliches, erweitertes Angebot für Freizeit-, Breiten- und Gesundheitssport.